
Ein Teller Suppe für den Feind. Zeugnisse der Menschlichkeit mitten im Krieg
Lesung und Podiumsdiskussion
Viktor Pedak liest aus seinem Buch „Ein Teller Suppe für den Feind“. Darin enthalten sind Zeugnisse von ehemaligen Zwangsarbeiter:innen aus der Ukraine, die im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland verschleppt wurden.
Viktor Pedak wurde 1938 in der Ukraine geboren, erlebte als Kind selbst den Krieg. Seit Jahrzehnten trägt er Briefe und Erfahrungen zusammen, die zeigen, dass selbst mitten im Krieg menschliches Verhalten möglich war.
Viktor Pedak bringt ehemalige Zwangsarbeiter:innen mit damaligen Arbeitskolleg:innen und Nachbar:innen in Kontakt, zudem auch ehemalige deutsche Kriegsgefangene mit der ukrainischen Bevölkerung. Auch ihre Zeugnisse sind im Buch dokumentiert.
Viktor Pedak reads from his book "A Plate of Soup for the Enemy". It contains the testimonies of former forced labourers from Ukraine who were deported to Germany during the Second World War.
Viktor Pedak was born in the Ukraine in 1938 and experienced the war himself as a child. For decades he has been collecting letters and experiences that show that human behaviour was possible even in the midst of war.
Viktor Pedak brings former forced labourers into contact with former colleagues and neighbours, as well as former German prisoners of war with the Ukrainian population. Their testimonies are also documented in the book.
The language of the event will be German.
Begrüßung:
Daniela Geppert
stellv. Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Einführung:
Hanna Lehun
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Arolsen Archives
Lesung:
Viktor Pedak
Journalist
Podiumsdiskussion:
Viktor Pedak und Hanna Lehun