Im Jugendkonzentrationslager Moringen (Niedersachsen) litten zwischen 1940 bis 1945 ca. 1400 Jungen und junge Männer aus ganz Europa unter Zwangsarbeit, extremem Hunger und körperlichen Misshandlungen. 10% der Jugendlichen überlebten das Lager nicht. Nach der Befreiung aus dem Jugend-KZ mussten die Überlebenden erfahren, dass sie auch weiterhin `nicht erwünscht´ waren und ausgegrenzt wurden, während die Täter unbestraft teilweise entscheidende Positionen in der Bundesrepublik Deutschland einnahmen. Schwerpunkt des Vortrages werden Lebensgeschichten, die Entstehungsgeschichte des Jugend-KZ Moringen, aber auch das Danach bis in die Gegenwart sein. Annegrit Berghoff ist Mitglied der Lagergemeinschaft KZ Moringen.