Fritz Solmitz, geboren am 22. Oktober 1893 in Berlin, war Redakteur des sozialdemokratischen Lübecker Volksboten und Abgeordneter der dortigen Bürgerschaft. Er hatte sich als engagierter Gegner des Nationalsozialismus profiliert und gehörte im März 1933 zu den ersten in Lübeck von der Gestapo Verhafteten. Im Hamburger Konzentrationslager Fühlsbüttel wurde er im September 1933 nahezu täglich schwer misshandelt – bis zu seinem Tod am 19. September 1933. Was hatte Fritz Solmitz zu einem gefürchteten und gehassten politischen Gegner der Lübecker NSDAP gemacht? Welche politischen Grundeinsichten brachte er in seinen Artikeln und Redebeiträgen zum Ausdruck? Welche Erinnerungen hat seine Tochter an ihren Vater?
Begrüßung: Wolfgang Kopitzsch, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten (AvS). Kurzvortrag von Herbert Diercks, KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Anschließend Gespräch Wolfgang Kopitzsch mit Brigitte Alexander, der in Pennsylvania lebenden Tochter von Fritz Solmitz, und Herbert Diercks. Weitere Informationen: Herbert Diercks, Telefon: 040 – 428 13 15 17
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten