Vortrag von Dr. Uta Larkey
In Kooperation mit dem Polniscen Institut Berlin – Filiale Leipzig
Polnische Jüdinnen und Juden waren im Deutschland der 1930er Jahre doppelt gefährdet: Zum einen erfuhren sie antisemitische Anfeindungen, zum anderen hatten sie nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung und waren somit der Willkür der Deutschen ausgesetzt. Wie lebten polnische Jüdinnen / Juden in Leipzig? Wie erinnern sie sich an das „Präludium zur Vernichtung“, die so genannte „Polenaktion“ im Oktober 1938? Am Beispiel der Familien Fischel und Kohs zeigt Dr. Uta Larkey die wenigen Überlebensoptionen der aus Leipzig vertriebenen polnischen Jüdinnen und
Juden.
Uta Larkey ist Associate Professor of German, Modern Languages, Literatures and Cultures am Goucer College in Baltimore, USA.