Wir möchten der interessierten Öffentlichkeit mitteilen, dass das Video mit der städtischen Gedenkfeier zum Volkstrauertag, ab Sonntag, den 15. November auf unserer Homepage
https://www.gedenkhalle-oberhausen.de/ aufgerufen und kostenfrei angeschaut werden kann.
Der Kriegstoten-Gedenktag, der 1922 von dem Verein "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" gegründet worden war, hatte in der Weimarer Republik eine stark revanchistische Tendenz.
Noch wurde aber kein national einheitlicher Feiertag begangen, auch war der Volksbund keineswegs überall Träger der Veranstaltungen. Eine Vereinheitlichung in Ritual, Termin und Sinngebung brachte erst der nationalsozialistische "Heldengedenktag" mit einem zentralen Staatsakt.
Nach 1945 wandelte sich der Volkstrauertag vom Heldengedächtnis in der NS-Zeit hin zu einem mahnenden Opfergedächtnis. Auch in Oberhausen wandelte sich das Gedenken seit 1962 in ein summarisches Gedenken an alle Opfer von Kriegen. Dies wurde ab den 1980er-Jahren von einem friedensorientierten Gedenken abgelöst. In der Gegenwart widmet sich der Volkstrauertag in Oberhausen jedes Jahr einem anderen Aspekt von Krieg.
Aufgrund der Corona-Pandemie wird in diesem November die Gedenkfeier zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht real stattfinden können. Um das Gedenken aber nicht ersatzlos ausfallen zu lassen, produzierte die Gedenkhalle dieses Video, dass das Gedenken ins Digitale verlagert.
Außerdem kann man sich das Video auch bei Facebook und Instagram anschauen:
Facebook/Gedenkhalle-Oberhausen oder Instagram/gedenkhalle_oberhausen.