Die „Volksgemeinschaft“ und der Holocaust

Vortrag/Vorlesung
16. November 2016
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Geschichtsort Villa ten Hompel
Veranstalter: Geschichtsort Villa ten Hompel

Ignoranz, Gleichgültigkeit, Passivität?

Die „Volksgemeinschaft“ und der Holocaust Mittwochsgespräch

Wenn sie es wollten, konnten die Deutschen etwas über den Holocaust erfahren. Einige wollten dies. Aber was genau wussten sie, und was machten sie mit ihrem Wissen? Ganz offenbar gab es eine breite Spanne an Handlungsweisen. Einige wurden zum Nutznießer der Massenverbrechen, andere wenige zum „Judenretter“. Manche waren beides zugleich, Retter verrieten Juden und Täter retteten Opfer. Viele blieben passiv. Der Holocaust wurde weder zu einer Zerreißprobe noch zu einem Moment der massenhaften Selbstmobilisierung. Anhand von Tagebüchern und Briefen soll der Vortrag die oft erörterte, aber immer noch drängende Frage diskutieren, wie die „Volksgemeinschaft“ mit ihrem Wissen um den Massenmord an den Juden umging.

Kooperation mit: Geschichtsort Villa ten Hompel.