Die Todesmärsche gelten als das letzte organisierte Massenverbrechen des national-sozialistischen Deutschland

4. Juli 2013
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Max Mannheimer Studienzentrum, Internationales Jugendgästehaus Dachau, Rosswachtstr. 15, D-85221 Dachau
Veranstalter: Max Mannheimer Studienzentrum

Die Todesmärsche gelten als das letzte organisierte Massenverbrechen des national-sozialistischen Deutschland. Kreuz und quer trieben die SS und andere Wachleute Häftlinge aus Konzentrations- und Vernichtungslagern oder Gefängnissen in den letzten Monaten des

Krieges auf diesen Räumungstransporten vor sich her. Ein Großteil der Ortsbevölkerungen wurde Zeuge dieses Verbrechens. Tausende Häftlinge überlebten die Todesmärsche nicht.


Das Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau zeigt ab Juli die vom International Tracing Service (ITS) Bad Arolsen konzipierte Ausstellung „Die Todesmärsche in den Dokumenten des International Tracing Service (ITS) Bad Arolsen“. Die Eröffnung mit einem Vortrag von

Dr. Susanne Urban, der Kuratorin der Ausstellung und Bereichsleiterin Forschung und Bildung im ITS findet am 4. Juli um 19:00 Uhr im Max Mannheimer Studienzentrum statt. Sie sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.