Die Rosenburg – Der Umgang des Bundesjustizministeriums mit seiner NS-Vergangenheit

Vortrag/Vorlesung
21. Mai 2014
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Jüdisches Museum Frankfurt, Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt am Main
Veranstalter: Fritz Bauer Institut

Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR

Ein besonderes Interesse Fritz Bauers galt der strafrechtlichen Verfolgung der NS-Justiz. Noch bis in die späten 1970er Jahre stellte der Verbleib ehemaliger NS-Juristen in der bundesrepublikanischen Justiz eines der größten Versäumnisse im Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit dar. Wie aktuell das Thema noch heute ist, erörtert Christoph Safferling anhand der Frage, wie sich das Bundesjustizministeriums zu seiner NS-Vergangenheit verhält.

Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Philipps-Universität Marburg, Mitglied am Institut für Kriminalwissenschaften und am Institut für Rechtsvergleichung und Direktor des Forschungs- und Dokumentationszentrums Kriegsverbrecherprozesse an der Philipps-Universität Marburg. Seit 11. Januar 2012 Mitglied der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Er hat zahlreiche Monographien und Aufsätze veröffentlicht. 2013 erschien bei Vandenhoeck & Ruprecht der von ihm gemeinsam mit Manfred Görtemaker herausgegebene Band Die Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Vergangenheit – eine Bestandsaufnahme.

Begleitveranstaltung zur Ausstellung Fritz Bauer. Der Staatsanwalt im Jüdischen Museum Frankfurt.