Die Neugestaltung des Gedenkortes Hebertshausen

Führung/Exkursion
18. Mai 2013
14:00 - 16:00 Uhr
Ort: Parkplatz am ehemaligen Schiessplatz bei Hebertshausen
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Dachau

Referentin: Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau

Treffpunkt: Parkplatz am ehemaligen Schiessplatz bei Hebertshausen (Freisinger Strasse)



1937/1938 wurde bei der an Dachau angrenzenden Gemeinde Hebertshausen ein Schießplatz für die SS errichtet. Dort wurden 1941–1942 über 4.000 sowjetische Kriegsgefangene durch SS-Einheiten des Konzentrationslagers Dachau ermordet. 1964 errichteten ehemalige Häftlinge dort ein Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer der Massenerschießungen. Das Gelände verwilderte, die baulichen Überreste verfielen und die dort geschehenen Verbrechen gerieten weitgehend in Vergessenheit. Der Rundgang wird die geplante Neugestaltung des Gedenkortes Hebertshausen, der einen ausgewiesenen Friedhofsbereich enthalten wird, thematisieren. Durch das landschaftsarchitektonische Konzept sollen die Morphologie des Geländes, Grenzen und Wegezusammenhänge sowie die Orte der Verbrechen wieder sichtbar werden. Eine Außenausstellung wird über den Ort und seine Geschichte informieren. Zudem werden Biografien von in Hebertshausen ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen dargestellt.

Kosten: 4 Euro