An die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“- Morde („Aktion T4“) erinnert seit 2014 am Ort der Täter in der Tiergartenstraße 4 neben der Berliner Philharmonie ein „Gedenk- und Informationsort“. Teil dieses Erinnerungsortes ist eine Dauerausstellung, die im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts an der Technischen Universität München erstellt wurde. Die dort gezeigten Dokumente und Bilder sind nun auch in erweiterter Form in einer Wanderausstellung zu sehen.
Ein Schwerpunkt der Ausstellungskonzeption lag auf der möglichst barrierefreien Zugänglichkeit der historischen Information. Daher sind die Ausstellungstexte zu Vorgeschichte, Realität und Nachwirkungen der Patientenmorde im Nationalsozialismus auch in „Leichter Sprache“ (nicht nur) für Menschen mit Lernschwierigkeiten verfügbar. Eine Medienstation mit Audios und Videos für Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen runden das Angebot barrierearmer Information ab.
Die EBB Alt Rehse zeigt die Ausstellung im Erdgeschoss des ehemaligen Limnologischen Institutes in Alt Rehse, Am Gutshof 1, OT Alt Rehse, 17217 Penzlin. Sie kann deshalb auch von Personen im Rollstuhl besichtigt werden.
Die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse zeigt diese aktuelle Wanderausstellung in der Zeit vom 25. Juni bis zum 21. August zu den Öffnungszeiten der Einrichtung:
Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Gruppen werden um telefonische Anmeldung gebeten.
Für Ihre Anfahrt zur Eröffnung und beim Besuch der Ausstellung beachten Sie bitte die Hinweise auf unserer Webseite. Bitte parken Sie am alten Gutshaus und im Bereich der Dorfstraße. Unsere Einrichtung EBB Alt Rehse ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Wir haben dort nur wenige Stellplätze, bitte halten Sie diese für Personen mit Behinderungen frei.
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