Die längsten Nächte - Versteckt in Berlin

28. August 2010
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Veranstalter: Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Lange Nacht der Museen

Zwischen Oktober 1945 und Kriegsende wurden mehr als 56.000 Berliner Juden in die Vernichtungslager und Mordstätten deportiert. Doch mehr als 5.000 entzogen sich der Deportation und rund 1.700 Juden überlebten versteckt die nationalsozialistische Herrschaft in Berlin. Im Zentrum des Abends stehen die unterschiedlichen Verstecke, in denen sie unter gefährlichsten Umständen überleben konnten, sowie die Geschichte des Passfälschers Cioma Schönhaus, der obwohl selbst verfolgt, vielen „Untergetauchten“ half.


 

19.00 Uhr


David und Sascha Schönhaus vom Bait Jaffe Klezmer Orchestra (Basel) spielen aus ihrem Repertoire russische Stücke, mit denen sie die Musik ihrer Großeltern aufgreifen (Bass und Saxophon).


 

19.30 Uhr Orte des Überlebens in Berlin


Vorstellung des Buches „Dem Leben hinterher- Fluchtorte Jüdischer Verfolgter“ durch die Schriftstellerin Inge Deutschkron, Vorsitzende des Fördervereins Blindes Vertrauen e.V. Die Sonderausstellung „Dem Leben hinterher – Fluchtorte Jüdischer Verfolgter“ kann davor und danach besichtigt werden. Führungen werden angeboten.    


 

20.30 Uhr Dokumentarischer Film ‚Oifm Weg’


über Cioma Schönhaus, (35 Minuten), daran anschließend ein Gespräch mit den Söhnen Sascha und David Schönhaus.


 

22.00 Uhr


David und Sascha Schönhaus vom Bait Jaffe Klezmer Orchestra (Basel) spielen aus ihrem Repertoire russische Stücke, mit denen sie die Musik ihrer Großeltern aufgreifen (Bass und Saxophon).


 

18.00 Uhr bis 23.00 Uhr


Stündlich Führungen im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und in der Gedenkstätte Stille Helden

 

Ort

Rosenthaler Straße 39, 10179 Berlin, Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Gedenkstätte Stille Helden und Kinosaal des Central Kino.