In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ließ sich die Familie Klaber in Zülpich nieder. Zwei Generationen später war die Familie von Moses Klaber eine große jüdische Familie, deren Mitglieder in verschiedenen Leitberufen des Landjudentums in der Eifel etabliert waren.
Im Kaiserreich waren sie nunmehr rechtlich gleichgestellte Bürger; sie dienten als Soldaten im Ersten Weltkrieg: Patriotismus und jüdischer Glauben bestimmten das Leben.
Einige erlangten bescheidenen Wohlstand, bevor sie unter der NS-Herrschaft ihrer bürgerlichen Rechte beraubt, ausgegrenzt und verfolgt wurden. Die meisten Mitglieder der Familie Klaber wurden deportiert und ermordet, nur wenige überlebten. Margot Epstein, geboren und aufgewachsen in Bonn, hatte bei ihrer Flucht 1939 nach Großbritannien und weiter in die USA, viele persönliche Fotos der Familie retten können. Die Ausstellung erzählt anhand dieser Fotos und persönlicher Dokumente die Geschichte der Familie Klaber in der Eifel, im Rheinland und in der ganzen Welt.