Lesung und Gespräch mit Silvia Gingold und
Alice Czyborra, Töchter der bekannten Antifaschisten
Etty und Peter Gingold.
Peter und Etty Gingold (geb. Stein-Haller) kamen
aus jüdischen Familien, die 1933 vor den Nazis
nach Paris geflohen waren. Dort lebten sie als
Flüchtlinge unter sehr unsicheren ökonomischen
Verhältnissen. Peter und Etty fanden beide schnell
den Weg in die kommunistische Jugendbewegung
und zur Freien Deutschen Jugend, in der sich
deutschsprachige Hitlergegner für die gemeinsame
antifaschistische Arbeit zusammenfanden. Nach
dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich
im Mai 1940 wirkten beide aktiv in der illegalen
Französischen Kommunistischen Partei und in der
Résistance mit.
Ihre Töchter Silvia Gingold und Alice Czyborra,
werden über die eigene Familiengeschichte erzählen, über die Widerstandstätigkeit ihrer Eltern, über
die Verfolgung ihrer Familie während des Faschismus und über die neuerliche Diskriminierung und
politische Verfolgung in Westdeutschland, wohin
ihre Eltern 1946 gezogen waren.
Veranstaltet von der VVN-BdA Kreisvereinigung
Göttingen und dem Bildungswerk ver.di
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