Das Dokumentationszentrum befindet sich am historischen Ort eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers für italienische Militärinternierte, weibliche KZ-Häftlinge und zivile Zwangsarbeiter. Ausgehend von diesem Ort erzählt die Ausstellung die Geschichte der NS-Zwangsarbeit als allgegenwärtiges Massenphänomen. Die Bevölkerung begegnete täglich Zwangsarbeitern – in Privathaushalten, kommunalen Betrieben, im kirchlichen Bereich, Landwirtschaft, Bergbau sowie in zahlreichen Firmen.
Im Zentrum stehen die zivilen Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges von den deutschen Besatzern aus ihrer Heimat verschleppt wurden. Dargestellt wird auch die Geschichte jener Frauen und Männer, die bereits vor Kriegsbeginn Zwangsarbeit leisten mussten: deutschen Juden, Sinti und Roma sowie die als „asozial“ Stigmatisierten und ebenso das Verhalten der Deutschen – Täter, Profiteure, Zuschauer, Helfer.
Öffnungszeiten
Die - So 10 - 18 Uhr
Eintritt