Am 20. April 1945 wurden aus dem Polizeigefängnis Fuhlsbüttel 58 Männer und 13 Frauen in das Konzentrationslager Neuengamme verbracht und dort zwischen dem 22. und dem 24. April 1945 im Arrestbunker erhängt, mit Handgranaten umgebracht, erschossen oder erschlagen. Johannes Grossmann, Historiker und ehrenamtlicher Mitarbeiter im Projekt „Stolpersteine in Hamburg, eine biographische Spurensuche“ stellt die Biographien der Ermordeten vor und beleuchtet die Hintergründe der Aktion.