Über 30.000 Todesurteile ergingen während des Zweiten Weltkriegs gegen Deserteure, sogenannte Wehrkraftzersetzer und andere ungehorsame Soldaten. Der Vortrag von Dr. Magnus Koch (Bundeskanzler Helmut Schmidt Stiftung) beschäftigt sich anhand von Beispielen mit der Entschädigungspraxis für Verurteilte der NS-Militärjustiz und deren Hinterbliebene in Hamburg und stellt die Befunde in den Kontext des gesellschaftlichen Umgangs mit den NS-Justizverbrechen.
Eintritt frei.