Hat die Nähe zum ehemaligen KZ bei den Entnazifizierungsverfahren der Spruchkammer Dachau, insbesondere bei den Verfahren der betroffenen Frauen, eine Rolle gespielt? Wie agierte dabei der überlebende KZ-Häftling Zola Philipp als „Öffentlicher Kläger“? Ruth Bullinger ging diesen Fragen nach. Die Autorin stellt ihre Studie, die mit dem Michael-Doeberl-Preis der Gesellschaft der Münchner Landeshistoriker ausgezeichnet wurde und nun als Buch in der Reihe „Dachauer Diskurse“ erscheint, an diesem Abend vor.
Ruth Bullinger, Historikerin und Studienrätin