Vortrag mit Dr. Eckart Dietzfelbinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg
Nach der deutschen Besetzung Jugoslawiens im April 1941 wurde unter Leitung der SS entsprechend den nationalsozialistischen Germanisierungsplänen fast die gesamte Bevölkerung im deutsch besetzten Teil Sloweniens hinsichtlich von "Rassenmerkmalen" vermessen und kategorisiert.
Es gab keine andere besetzte oder dem Deutschen Reich angeschlossene Provinz, in der dies in vergleichbarer Weise geschah. Als Folge wurden 36.000 Slowenen in das Altreich verschleppt, 1.100 Kinder ihren Familien geraubt, missliebige Personen ermordet oder in Konzentrationslager deportiert.
Vorwiegend in Lagern der "Volksdeutschen Mittelstelle" mussten Sloweninnen und Slowenen Zwangsarbeit leisten. Ihre Lebensbedingungen waren extrem eingeschränkt und den Wahnideen der rassistischen Ideologie unterworfen. Die Maßnahmen provozierten eine Partisanenbewegung, die wegen ihres bewaffneten Widerstands von den Deutschen erbittert bekämpft wurde.
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www.julius-leber-forum.de/veranstaltungen/termine/183072
(Hier finden Sie auch das Programm und die organisatorischen Hinweise)
Der Vortrag ist öffentlich und kostenfrei. Wir freuen uns, wenn Sie Interessierte auf diese Veranstaltung aufmerksam machen.