Dr. Edith Raim
Aus Franken wurden von 1941 bis 1944 über 4700 Juden nach Lettland, ins Generalgouvernement und ins Protektorat verschleppt, nur eine Handvoll von ihnen überlebte. An der Deportation waren neben der Gestapo viele weitere Behörden beteiligt wie Landratsämter, Stadtverwaltungen und Bürgermeister, Arbeitsämter, Gerichtsvollzieher und Gendarmerie.
Nach 1945 mußten sich einige der Täter vor deutschen Gerichten verantworten. Edith Raim vom Institut für Zeitgeschichte München zeigt in ihrem Vortrag auf, warum es dennoch nicht gelang, eine befriedigende Ahndung der Verbrechen zu erreichen.
Eintritt frei.