Vortragsreihe „Mythen und Legenden des Kommunismus“
DIE "ANTIFASCHISTISCH-DEMOKRATISCHE ERNEUERUNG" UND DIE ERRICHTUNG DER SED-DIKTATURMittwoch, 16. März 2016 | 19 Uhr | Abgeordnetenhaus von Berlin, Saal 311
Die Errichtung der SED-Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone erfolgte zielstrebig: Entnazifizierung,
Bodenreform, Verstaatlichung der Großbetriebe und die Abschaffung freier Wahlen dienten ihrer Durchsetzung.
Dabei berief sich die SED auf den „Antifaschismus“ und sprach von einer „demokratischen Erneuerung“. Doch die
Auseinandersetzung mit der NS-Herrschaft hatte sich bald erledigt und wurde ritualisiert. Die „demokratische
Erneuerung“ beschränkte sich auf die Einsetzung neuer Kader im Sicherheitsbereich (Justiz, Polizei, Stasi). Alle
Maßnahmen dienten der Durchsetzung der Alleinherrschaft der SED.
Kurzvortrag:
Prof. Dr. Jürgen Kocka (Historiker)
Diskussion:
Prof. Dr. Dierk Hoffmann (Historiker)
Prof. Dr. Jürgen Kocka
Prof. Dr. Rolf Steininger (Historiker)
Moderation:
Dr. Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst)
Eintritt
frei
Verkehrsverbindung:
S- und U-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48 und M85
Weitere Informationen finden Sie in der Einladung (pdf)