Mit viel Einfühlungsvermögen beleuchten Ingeborg Müller‑Hohagen und Dr. Jürgen Müller‑Hohagen das Thema Trauma aus der Perspektive von Psychotherapie, Schule und Erinnerungsarbeit. Beide beschäftigen sich schon lange mit den Nachwirkungen von Traumata, die über Generationen weitergegeben werden, gerade in Familien von NS‑Verfolgten und ‑Tätern.
Um traumatische Erfahrungen zu bearbeiten, ist Dialog notwendig. Dieser Dialog benötigt Räume: in der Familie, in der Schule, im Kontext der Arbeit und in weiteren Bereichen der Gesellschaft. Hier hat das Dachauer Autorenpaar über Jahrzehnte viele Erfahrungen gemacht, die sie in ihrem Buch reflektieren und bei der Buchvorstellung mit dem Publikum teilen möchten.