Antisemitismus war in Deutschland nach 1945 keineswegs verschwunden. Anschlägen wie auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 folgen zwar empörte Reaktionen, selten jedoch nachhaltige juristische und politische Konsequenzen. Auch dem Hass im Netz, der Verbreitung judenfeindlicher Parolen bei antiisraelischen Demonstrationen oder Anti-Corona-Protesten wird nicht wirklich Einhalt geboten. Was in der Debatte über Antisemitismus meistens untergeht, sind die Stimmen der Betroffenen. Wie erleben jüdische Menschen die deutsche Realität? Eva Gruberová und Helmut Zeller sind quer durch Deutschland gereist und haben ihnen aufmerksam zugehört. Ihre Beobachtungen, Interviews und Analysen machen deutlich, wie tief antijüdische Ressentiments noch immer in der Gesellschaft verwurzelt sind.
Moderation: Jan Fleischhauer, Kolumnist beim FOCUS
Eintritt: gerne eine Spende
Anmeldung:karten@ikg-m.de oder (0 89) 202 400-491
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Verlag C. H. Beck, München
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Es gilt die "3G-Regel" (geimpft, genesen oder getestet) sowie eine Maskenpflicht.