Deutsche, Polen und ihre jüdischen Nachbarn
Podiumsdiskussion und Buchvorstellung
mit Julius H. Schoeps, Feliks Tych und François Guesnet
Moderation: Peter Oliver Loew
Berlin, 20. September 2010, 18 Uhr
Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino, Wasserseite, 10117 Berlin
Eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Historischen Museums Berlin und des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt
Um Anmeldung wird gebeten: brauhof@dpi-da.de
Über Jahrhunderte hinweg war Polen das Zentrum der europäischen Judenheit – doch als integraler Teil der polnischen Nation wurden die Juden nur selten wahrgenommen. Der jüdische Nachbar blieb den Nicht-Juden meist ein Fremder.
Antisemitismus und Philosemitismus, aber eben auch viel Gleichgültigkeit gegenüber den jüdischen Nachbarn gehören auch zur historischen Erfahrung der Deutschen. Wie unterschied sich jüdische Präsenz in Polen und Deutschland in den letzten 200 Jahren? Welche Bedeutung hat das jüdische Erbe für die beiden Gesellschaften in der Gegenwart? Über diese Fragen diskutieren:
Prof. Dr. Julius H. Schoeps
Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäischjüdische Studien an der Universität Potsdam
Prof. Dr. Feliks Tych
ehem. Direktor des Jüdischen Historischen Instituts Warschau
Dr. François Guesnet
University College London
Dr. Peter Oliver Loew
Deutsches Polen-Institut Darmstadt
Begrüßungen:
Prof. Dr. Hans Ottomeyer
Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum
Prof. Dr. Dieter Bingen
Direktor des Deutschen Polen-Instituts