"Der Todesmarsch im Belower Wald"

Vortrag/Vorlesung
30. September 2016
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: PRORA-ZENTRUM
Veranstalter: PRORA-ZENTRUM Bildung - Dokumentation - Forschung

Beim Heranrücken der Front trieb die SS am 21. April 1945 mehr als 30.000 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen zu Fuß auf einen Todesmarsch. Bis zu 40 Km mussten die Häftlinge am Tag zurücklegen, wer aus Erschöpfung, Hunger oder aufgrund von Krankheit nicht mehr weiterlaufen konnte, wurde erschossen. Einen Großteil der Kolonnen zog die SS im Belower Wald bei Wittstock zusammen, dort mussten die KZ-Häftlinge im Freien campieren.

Noch heute zeugen Spuren an den Bäumen – in die Rinde eingeritzte Namen, Daten und Skizzen – sowie andere Fundstücke von den Menschen, die damals dort Station machen mussten.


Carmen Lange skizziert in ihrem Vortrag die Stationen des Todesmarsches und beschreibt den oftmals letzen Gang der KZ-Häftlinge aus Sachsenhausen.

Neben Bildmaterial wird sie auch originale Fundstücke vom ehemaligen Lagerplatz im Belower Wald zeigen.


Einladung(pdf)