Im Justizpalast München, Prielmayerstraße 7, 80335 München, ist bis 13. Juli 2012 die Ausstellung "Josef Furtmeier - ein aufrechter Justizbeamter und Gegner des Nationalsozialismus" zu sehen. Die Widerstandsbewegung "Weiße Rose" und die Geschwister Scholl kennt beinahe jeder. Einer ihrer Mentoren war der Moosburger Justizbeamte Josef Furtmeier (1887-1969), der bereits 1933 aus politischen Gründen aus dem Staatsdienst entlassen wurde. Auch er wurde 1943 wegen seiner engen Verbindung zur Weißen Rose von der Gestapo verhaftet, kam aber mit dem Leben davon und engagierte sich nach Kriegsende als Berufungskläger für die Entnazifizierung. Die vom Freundeskreis Josef Furtmeier erarbeitete Ausstellung zeichnet das Leben und Wirken dieses rechtschaffenen Demokraten und unbequemen Querdenkers nach. Sie ist bis 13. Juli im Weiße-Rose-Saal des Justizpalasts München (Saal 253/2. Stock) zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. |