"Der letzte Jude von Drohobytsch"

Film
22. Februar 2016 -
23. Februar 2016
20:00 - 00:00 Uhr
Ort: Karl-Heine-Straße 83 (Leipzig-Plagwitz)
Veranstalter: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Montag, 22. Februar 2016 l 20:00 Uhr

Dienstag, 23. Februar 2016 l 20:00 Uhr

Film l Cineding


"Der letzte Jude von Drohobytsch" (Rosdy, 2011)

Alfred Schreyer (1922-2015) erzählt von seinem Leben und Überleben in der galizischen Kleinstadt Drohobytsch in der heutigen Ukraine. Den Zweiten Weltkrieg überlebte er in Zwangsarbeitslagern und verschiedenen KZ, zuletzt im Buchenwalder Außenlager in Taucha. Dort musste er Zwangsarbeit für die Leipziger Rüstungsfirma HASAG leisten. Als einziger aus seiner Familie überlebte er die Shoah und kehrte nach Drohobytsch zurück, wo er als Sänger und Violinist im örtlichen Kinofoyer-Orchester arbeitete.

Der Film begleitet Schreyer, den letzten Juden von Drohobytsch durch seine Heimatstadt. Er endet im Wald von Bronitza wo über 11.000 Jüdinnen und Juden aus Drohobytsch und Umgebung von den Nazis erschossen wurden, unter ihnen Schreyers Mutter.

Alfred Schreyer hat das ehemalige KZ-Gelände in Taucha und die Gedenkstätte für Zwangsarbeit 2009 besucht. In einer kurzen Einführung wird ein_e Vertreter_in der Gedenkstätte kurz von diesem Besuch berichten.

Regie: Paul Rosdy, Österreich, 2011. 94 Minuten. 

Gemeinsam mit dem Plagwitzer Kino Cineding Leipzig präsentiert die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig fünf Dokumentar- und Experimentalfilme, die sich mit der Shoah und ihrer Nachgeschichte auseinandersetzen. Die Filme wurden vom Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V. in Berlin zusammengestellt und teilweise digitalisiert.

Kino Cineding, Eintritt 6€, ermäßigt 5€

Karl-Heine-Straße 83 (Leipzig-Plagwitz)