75. Jahrestag der Novemberpogrome - DER KÜNSTLER DAVID LUDWIG BLOCH, DIE NOVEMBERPROGROME 1938 UND DAS KZ DACHAU
am Mittwoch, 27.11.2013, ab 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau, Pater-Roth-Straße 2a
Der Eintritt ist frei.
David Ludwig Bloch, am 25. März 1910 in Floß (Oberpfalz) geboren, verliert als Kind durch eine Hirnhautentzündung sein Gehör. Er erlernt den Beruf des Porzellanmalers und arbeitet später als Werbegrafiker und Dekorateur. Er ist einer von 10.911 jüdischen Männern, die in Folge der „Reichskristallnacht” in das KZ Dachau eingeliefert werden. Wegen seiner Gehörlosigkeit ist Bloch im Lager besonders gefährdet. Nach einmonatiger Haft wird Bloch aus dem KZ Dachau entlassen und kann 1940 mit dem letzten Schiff von Venedig nach Shanghai emigrieren. 1949 übersiedelt er nach New York und arbeitet dort 26 Jahre als Kunstlithograf. Erst 1976 reist Bloch zum ersten Mal nach Deutschland und versucht, nach einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau, den Holocaust und seine persönlichen Erlebnisse im KZ Dachau auf künstlerischer Ebene zu verarbeiten. Am 16. September 2002 stirbt David Ludwig Bloch in den USA.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,
Claudia Gugenberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations
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