Zu den wichtigsten Aufgaben der Staatspolizei gehörte in den ersten Jahren des Nationalsozialismus die Zerschlagung der Organisationen der kommunistischen und sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Einer der einflussreichsten und brutalsten Ermittler der Hamburger Staatspolizei war in dieser Zeit Kriminalkommissar Peter Kraus, seit 1919 Angehöriger der Hamburger Polizei und seit Juli 1932 Mitglied der NSDAP.
Im August 1933 stellte er Hertha Jens, eine frühere Mitarbeiterin der KPD, die Mitte 1933 wegen ihrer Parteizugehörigkeit verhaftet worden war, als seine Sekretärin ein. Sie verriet ihr Wissen über die Strukturen der illegalen KPD und die Methoden der konspirativen Arbeit und beteiligte sich an polizeilichen Vernehmungen.
In dem Vortrag der Diplom-Politologin Elisabeth Kohlhaas (Leipzig) und des Historikers Herbert Diercks(Hamburg) werden Peter Kraus und Herta Jens vorgestellt und Gestapo-Arbeitsweisen sowie Aufgaben und Tätigkeiten von Frauen bei der Gestapo veranschaulicht.
Ort: Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945
Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg
Anfahrt: S/U-Bahnhof Ohlsdorf, S1/U1
Eine Veranstaltung der
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
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D - 21039 Hamburg
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