Dienstag, 10. Mai 2016, 18 Uhr, Treffpunkt Synagogenplatz, 19 Uhr Zeitzeugengespräch in der VHS Tübingen Saal, Katharinenstraße 18 Der jüdische Viehhandel in Tübingen und in der Region. Stadtführung und anschließendes Zeitzeugengespräch mit Dr. Fredy Kahn
Der jüdische Viehhandel hat bis zur Zerstörung in der Zeit des Nationalsozialismus eine bedeutende Rolle in der Region und auch in Tübingen gespielt. Bei der Stadtführung wird in der Hechinger Straße 9 auf die Viehhändlerfamilie Löwenstein aufmerksam gemacht. Dort gibt es einen Vortrag über den lokalen Viehhandel in Tübingen, den die Jugendguides erarbeitet haben. Die noch bestehenden Stallungen der Viehhandlung Max und Emil Löwenstein, die heute als Garagen genutzt werden, erinnert an den Viehhandel .Mit einem Zeitzeugengespräch ab 19 Uhr im Saal der Volkshochschule mit Dr. Fredy Kahn, dem Sohn eines jüdischen Viehhändlers aus Baisingen, geht dann die Veranstaltung weiter. Schwerpunkt wird der jüdische Viehhandel in der Region sein. Die Zuhörer haben im Anschluss Gelegenheit Fragen an Herrn Kahn und die Jugendguides zu stellen.
Veranstalter: Jugendguides der Geschichtswerkstatt