Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus

Ausstellung
26. Februar 2014 -
29. März 2014
Ort: Zentralbibliothek, Hühnerposten 1 (Eingang: Arno-Schmidt-Platz), 20097 Hamburg
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eröffnung der Sonderausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in der Zentralbibliothek


Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus.


Dauer: Mittwoch, 26. Februar bis Samstag, 29. März 2014


Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 begann die Ausrichtung der Hafenwirtschaft auf einen zukünftigen Krieg. Dabei glich die Ansiedlung neuer Rüstungsbetriebe im Großraum Hamburg und die durch die Staatsaufträge angekurbelte Konjunktur die Verluste mehr als aus, die Hamburg als internationaler Handelsmetropole durch die weltmarktfeindliche nationalsozialistische Wirtschaftspolitik entstanden waren. Die Ausstellung informiert über die Folgen des Kriegsbeginns für die Hafenwirtschaft, für die Werften, den Flugzeugbau, die Erdölindustrie, die Affinerie und die Zinnwerke. Während des Krieges konnte die weiter forcierte Rüstungsproduktion nur noch durch den Masseneinsatz von Kriegsgefangenen und ausländischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aufrechterhalten werden. Zu Zehntausenden wurden junge Menschen aus nahezu ganz Europa nach Hamburg verschleppt und zur Arbeit gezwungen. Auf den Werften und in den Hafenbetrieben wurden außerdem in eigenen Außenlagern mehrere Tausend KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt.