Der "Tag von Potsdam" am 21. März 1933 wurde in seiner Bedeutung immer wieder analysiert, interpretiert und diskutiert. Inzwischen ist er als "Potsdamer Rührkomödie" in die Geschichte eingegangen, als ein von langer Hand vorbereitetes Propagandastück der nationalsozialistischen Machthaber. Aber diese Interpretation ist anfechtbar. Hinter dem effektvoll inszenierten Bündnis mit den nationalkonservativen Eliten verbarg sich auch eine erbitterte Konkurrenz um die Geltungshoheit.
9.00 Uhr / 10.00 Uhr / 11.00 Uhr
Lesung
"Pünktchen und Anton"
Anmeldung erforderlich, bitte an:
juliane.rumpel@evkirchepotsdam.de
16.45 Uhr
Buchvorstellung
"Der Tag von Potsdam"
Mit Beiträgen u.a. von Thomas Wernicke (HBPG), Martin Sabrow (ZZF Potsdam), Thomas Brechenmacher (Uni Potsdam), Kurt Schilde
18.00 Uhr
Vortrag und Film
Der "Tag von Potsdam" - eine Inszenierung und ihre Bedeutung
Vortrag von Gunter Fritsch (Landtagspräsident von Brandenburg) und Martin Sabrow (Direktor des ZZF Potsdam)
Gezeigt werden bekannte, aber auch bislang unveröffentlichte historische Filmaufnahmen
20.30 Uhr
Filmvorführung
"Emil und die Detektive"
Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung der Reihe "1933 als Zäsur" finden Sie im hier: www.zzf-pdm.de/site/317/default.aspx