„Der 20. Juli und seine Folgen. - Die „Aktion Gitter“ in der Region Osnabrück“ ist das Thema des Vortrages von Dr. Volker Issmer am Sonntag, dem 13. Juli 2014, um 15 Uhr in der Gedenkstätte Augustaschacht, Zur Hüggelschlucht 4, in Hasbergen. Die Gestapo führte am 22. August 1944 reichsweit eine Verhaftungsaktion durch, um nach dem Geschehen des 20. Juli weiteren potentiellen Widerstandsaktionen zuvorzukommen. In der Region Osnabrück traf es über 50 Männer, die „vorbeugend“ zunächst im Gestapokeller Schloss, später im Arbeitserziehungslager Ohrbeck im Augustaschacht inhaftiert wurden. Einige fanden schließlich als KZ-Häftlinge den Tod. Anlässlich des 70sten Jahrestages wird der Osnabrücker Historiker Dr. Volker Issmer in seinem Vortrag auf die Folgen des 20. Juli in unserer Region eingehen und auch die Frage aufwerfen, ob es einen „Osnabrücker Widerstand“ gegeben hat. Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule Osnabrück, des Kulturgeschichtlichen Museums / Felix-Nussbaum-Haus, sowie der Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht ist frei.
Die Laufzeit der Ausstellung »Einblicke – Die unbekannten Zeitzeugen von Krieg und Judenvernichtung« in der Gedenkstätte Augustaschacht wird wegen des großen Interesses bis zum 31. Januar 2015 verlängert.