Gedenkstätte Ahrensbök lädt Interessierte zum Besuch ein.
Erinnern. Erhalten. Neu denken. Das ist das Motto des diesjährigen Denkmalstag, der alljährlich am zweiten Septembersonntag in fünfzig europäischen Staaten, in allen Bundesländern und hier in 2 700 Kommunen stattfindet. Auch in Ahrensbök, wo die Gedenkstätte seit fast zwanzig Jahren ein eingetragenes Denkmal ist. Das diesjährige Motto trifft zielgenau das Konzept des Trägervereins, der sich die Erinnerung an die dunkle Zeit des Nationalsozialismus zur Aufgabe gemacht hat. Erhalten und neu denken: Nicht nur die Vergangenheit auch das Aufzeichnen von Parallelen zur Gegenwart gehören zur Gedenkarbeit.
Am Denkmaltag, dem 13. September, wird die Gedenkstätte von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Mitglieder des Trägervereins werden Interessierte durch die fünf Dauerausstellungen führen, die an Anfang, Alltag und Ende des nationalsozialistischen Terrors erinnern. Für Besucher und Besucherinnen der Gedenkstätte gelten die vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsverordnungen der am Tag des Besuchs gültigen Verordnung des Landes Schleswig-Holstein. Wenn mit Beginn der kühlen Jahreszeit Fenster und Türen geschlossen bleiben, wird das Tragen von Mund- und Nasenschutz verpflichtend sein.
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Die Gedenkstätte ist dienstags bis freitags von 09.00 bis 12 Uhr geöffnet und jeden Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr. Sie kann nach Anmeldung auch an anderen Tagen besucht werden. Das Gebäude liegt direkt an der Bundesstraße 432 (Koordinaten: 54.026198,10.593623), Flachsröste 16 im Ahrensböker Ortsteil Holstendorf. Telefon 04525 - 493 060, E mail: gedenkstaetteahrensboek@t-online.de. Eintritt, Führungen von Schulklassen und Jugendgruppen sowie Teilnahme an Veranstaltungen sind kostenfrei. Führungen von Gruppen: 50 Euro. Spenden sind willkommen.