Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben

Vortrag/Vorlesung
28. Januar 2024
15:30 - Uhr
Ort: Münster St. Bonifatius, Hameln
Veranstalter: Evang. Jugend Hameln-Pyrmont

In Hameln findet am Sonntag, den 28. Januar 2024 um 15.30 Uhr im Münster St. Bonifatius, Hameln, eine szenische Lesung statt:

„WIR HATTEN NOCH GAR NICHT ANGEFANGEN ZU LEBEN“ – Jüdische Kinder aus Hameln-Pyrmont vor dem Holocaust

Die Veranstaltung ist der kleinen Gruppe der Kinder und Jugendlichen gewidmet, die in Hameln-Pyrmont in das Vernichtungsgeschehen der Nationalsozialisten gerieten.

Unter den über 60 Jüdinnen und Juden, die in der NS-Zeit aus Hameln-Pyrmont deportiert wurden, waren vier Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 17 Jahren. Drei Kindern und Jugendlichen gelang die Flucht. Sie konnten selbst über ihr zunehmend eingeengtes Leben in Hameln-Pyrmont und die gefahrvolle Flucht berichten. Stets erwähnten sie, wie sehr sie auf der Schule von Mitschülern und Mitschülerinnen gequält wurden.

Der Text der Lesung geht auf Recherchen des Hamelner Historikers Bernhard Gelderblom zurück, Sprecherinnen und Sprecher sind Mitglieder der evang. Jugend Hameln-Pyrmont, die musikalische Begleitung liegt in den Händen des Duos „Juste du vent“ mit Saxophon (Cecily Reimann, Hameln) und Orgel (Tilman Koenig, Hannover).

Hamelner jüdische Kinder mit ihrem Lehrer im Jahre 1933
Hamelner jüdische Kinder mit ihrem Lehrer im Jahre 1933