Seit 1933 wurden Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma zunehmend entrechtet und verfolgt. Viele versuchten, dem durch die Emigration ins Ausland zu entkommen. Karin Heddinga und Dr. Kristina Vagt (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) nehmen Einzelschicksale in den Blick: Unter welchen Bedingungen gelang eine Emigration? Was wussten die Emigrierten im Ausland von der Lebenssituation ihrer zurückgebliebenen Angehörigen und deren Deportation? Was erfuhren sie nach 1945 über den Verfolgungsweg ihrer Verwandten?
Ein Themenrundgang im Rahmen der „Tage des Exils“