»Das war mal unsere Heimat « – Zeitzeugengespräch mit Arnold Julius und Walter Frankenstein aus Flatow in Westpreußen

Diskussion/Gespräch
10. Juni 2010
Ort: Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Betsaal, Berliner Straße 120/121
Veranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Arnold Julius (*1920) und Walter Frankenstein (*1924) flohen Mitte der 1930-er Jahre vor den antijüdischen Maßnahmen aus ihrer westpreußischen Heimatstadt Flatow nach Berlin. Arnold machte eine Ausbildung im Pankower Jüdischen Lehrlingsheim, überlebte Auschwitz und blieb nach Kriegsende in Berlin. Walter fand im Pankower und im Auerbachschen Waisenhaus Schutz, heiratete 1942 und tauchte in Berlin unter, wo seine zwei Söhne im Versteck geboren wurden. Die Familie wanderte nach Israel und später nach Schweden aus. Als letzte Zeugen der jüdischen Gemeinschaft in Flatow begeben sich die beiden Freunde aus Kindheitstagen erstmals zusammen auf Spurensuche.


Begrüßung


Univ. Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht, Vorstand der gemeinnützigen Cajewitz-Stiftung


 

Grußworte


André Schmitz, Kulturstaatssekretär des Landes Berlin

I. E. Dr. Ruth Jacoby, Botschafterin des Königreichs Schweden


 

Gespräch


Arnold Julius und Walter Frankenstein mit Dr. Andreas Kossert


Der Eintritt ist frei.

Bitte melden Sie sich unter info@remove-this.stiftung-denkmal.de an.


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