Das Verhältnis von Religion und Antisemitismus als Gegenstand und Herausforderung politischer Bildung

Tagung/Seminar/Workshop
12. Dezember 2017
09:00 - 14:30 Uhr
Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin
Veranstalter: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) / Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Einladung zur Fachtagung 


Das Verhältnis von Religion und Antisemitismus als Gegenstand und Herausforderung politischer Bildung   Termin: Dienstag, 12. Dezember 2017, 09:00 - 14:30 Uhr Veranstaltungsort:  Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin Veranstalter: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) / Berliner Landeszentrale für politische Bildung Anmeldung zur Tagung per Mail an: silke.azoulai@kiga-berlin.org Anmeldeschluss: Mittwoch, 06. Dezember 2017


Verbindliche Anmeldung / die Teilnahme ist kostenlos

Bitte geben Sie bei der Anmeldung folgende Daten an:

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Telefonnummer

Bitte geben Sie ebenfalls an, für welchen der drei Workshops Sie sich interessieren. Begrenzte Platzzahl - first come first served.

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Fotos, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, für Veröffentlichungen der Veranstalter genutzt werden können.

"In Diskursen über gegenwärtige Erscheinungsformen, Ausprägungen und Ursachen von Antisemitismus ist die Rolle und Bedeutung von Religion, Religionszugehörigkeit und religiöser Identität oftmals ambivalent. Im Rahmen der Fachtagung soll das Verhältnis von Religion und Antisemitismus näher bestimmt und diskutiert werden. Auf der Ebene der Phänomenbeschreibung soll unter anderem den folgenden Fragen nachgegangen werden: Inwiefern fußen antisemitische Deutungsmuster in der Gegenwart auf religiösen Grundlagen? Welche Rolle spielen religiöse Identitäten mit Blick auf die Erscheinungsformen und Ausprägungen antisemitischer Denkweisen? Ist die Religionszugehörigkeit überhaupt von Bedeutung? Auf der Ebene der pädagogischen Praxis soll die Frage aufgeworfen und diskutiert werden, wie im Rahmen der (schulischen und außerschulischen) politischen Bildung das Verhältnis von Religion und Antisemitismus angemessen thematisiert werden kann. Welche pädagogische Praxis bietet sich zur Prävention und Bekämpfung von religiös motiviertem Antisemitismus an? Und inwiefern kann Religion auch einen möglichen Zugang für eine antisemitismuskritische pädagogische Praxis darstellen?"     


 

Programm
09.00 - 09.15

 

Begrüßung und Einführung

Dr. Mirko Niehoff, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

Thomas Gill, Berliner Landeszentrale für politische Bildung

09.15 - 09.50

 

Überblick über Entwicklung und Wandel des Antisemitismus und seiner unterschiedlichen Erscheinungsformen

Dr. Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin 

09.55 - 10.30

 

Antisemitismus in Kirche und Theologie

Dr. Christian Staffa, Evangelische Akademie zu Berlin 

10.30 - 10.45

 

Kaffeepause

10.45 - 12.30

 

Austausch über die Bedeutung und den Stellenwert von Religion für die pädagogische Praxis gegen Antisemitismus (parallele Workshops)

Welche Rolle spielt Religion - als Gegenstand, Herausforderung und auch als möglicher Zugang - für die jeweilige pädagogische Praxis gegen Antisemitismus?

Austausch über Ansätze, Thesen und Erfahrungen mit:

1. Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.)

Aycan Demirel und Joachim Seinfeld

2. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF e.V.)

Jutta Weduwen

3. Multikulturelles Forum e.V.

Deniz Greschner 

12.30 - 13.15

 

Mittagspause mit Imbiss

 

13.15 - 14.30

 

 Abschlussdiskussion

  • Reinhard Fischer, Berliner Landeszentrale für politische Bildung
  • Prof. Dr. Uffa Jensen, Zentrum für Antisemitismusforschung
  • Jutta Weduwen, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
  • Aycan Demirel, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus
  • Moderation: KIgA