Fotoworkshop mit Fotograf und Künstler Stefan Weger
Immer wieder haben Menschen sich künstlerisch mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt – ob malend oder schreibend. Da man sich hier seine Geschichten und
Gegenstände frei ausdenken kann, ist es kein Problem, dass die Zeit des Nationalsozialismus schon lange vorbei ist. Doch wie kann man sich der Zeit fotografisch nähern? Wie kann man das Nicht-Sichtbare (wieder) sichtbar machen?
In seiner eigenen fotografischen Arbeit „Luise. Archäologie eines Unrechts“ hat sich Stefan Weger genau mit dieser Frage beschäftigt. Er fotografierte dabei den Tatort eines
Unrechtsfalls, der direkt mit seiner eigenen Familiengeschichte zu tun hat. An diesem Wochenende wird sich unter seiner Anleitung der Wewelsburg und ihren Ausläufern gewidmet. Dabei werden nicht nur die Wewelsburg und das Außengelände, sondern auch das Dorf sowie das ehemalige Lagergelände erkundet.
Besonders im zweiten Teil des Workshops steht die eigene fotografische Arbeit im Vordergrund. Also werden alle Teilnehmer*innen gebeten eine Digitalkamera (von Profi-Spiegelreflex- bis Smartphone-Kamera ist alles in Ordnung) sowie ein Laptop oder Tablet mitzubringen.
Dreitägiger "kostenloser" Workshop
Beginn: Freitag 17 Uhr
Ende: Sonntag 15 Uhr
Hinweis: Die Workshop-Ergebnisse werden im Rahmen der Finissage am 27.11.2022 präsentiert.