Im Getto Litzmannstadt schreibt die damals 14-jährige Rywka Lipszyc Tagebuch. Während ihre Familie und die Welt um sie herum auseinanderbrechen, versucht Rywka ihrem Leben einen Sinn zu geben. Von Oktober 1943 bis April 1944 notiert sie teils auf Polnisch und teils auf Jiddisch Neuigkeiten, Empfindungen, Träume und Gefühle. Das Tagebuch wurde im Frühjahr 1945 nach der Befreiung des deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz gefunden und verschwand im Nachlass einer russischen Ärztin. Wie durch ein Wunder wurde es 1995 in den USA wieder entdeckt und erscheint jetzt erstmals auf Deutsch. Von Rywka Lipszyc fehlt bis heute jede Spur.
Begrüßung
Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Katarzyna Wielga-Skolimowska, Direktorin des Polnischen Instituts Berlin
Lesung
Kathrin Angerer
Dr. Ingo Loose erläutert den Zusammenhang dieses einzigartigen historischen Dokuments.
Anmeldung bis 11. März 2016 erbeten unter info@centrumjudaicum.de
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Polnischen Instituts Berlin, der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, der Stiftung Topographie des Terrors und des Jüdischen Verlags im Suhrkamp Verlag.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der anliegenden Einladung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!