GEDENKSTÄTTE UND MUSEUM SACHSENHAUSEN
6. November 2016 · 14 Uhr, Neues Museum, Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg
Eröffnung der Sonderausstellung zum 75. Jahrestag der Ermordung
der sowjetischen Kriegsgefangenen im KZ Sachsenhausen
Öffnungszeiten: Di bis So 8.30 –16.30 Uhr
„… das grauenvollste Kapitel in der Geschichte des Lagers“ (Kurt Scharf)
Fotos der vor 75 Jahren im KZ Sachsenhausen ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen
Im Rahmen des Vernichtungsfeldzuges gegen die Sowjetunion wurden auf Grundlage des Kommissarbefehls in den Konzentrationslagern Zehntausende von sowjetischen Kriegsgefangenen ermordet, die meisten von ihnen – etwa 13.000 – im KZ Sachsenhausen. Es existiert ein Fotokonvolut von 73 Fotos dieser sowjetischen Kriegsgefangenen. Die Opfer wurden wahrscheinlich kurz vor ihrer Ermordung von zwei Gestapobeamten im Herbst 1941 im KZ Sachsenhausen fotografiert. Zwei tschechischen Häftlingen gelang es, die Negative an sich zu nehmen und aus dem KZ zu schmuggeln. Die Sonderausstellung zeigt nicht nur das Fotokonvolut zum ersten Mal in seiner Gänze, sondern thematisiert auch die Entstehung-, Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte dieser bedeutenden Bilddokumente.
Ort: Neues Museum (vom 6. November bis 31. Juli 2017)
Eine Sonderausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. Gefördert durch das Auswärtige Amt
Eine Veranstaltung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum aus der Themenreihe zum 75. Jahrestag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion.
Weitere Veranstaltungen aus dieser Reihe finden Sie hier. (pdf)