Das Ende der Zwangsarbeit

Diskussion/Gespräch
26. März 2015
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
Veranstalter: Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

Die Situation ausländischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter vor 70 Jahren

Im Frühjahr 1945 endete für Millionen ins Deutsche Reich verschleppte Menschen die NS-Zwangsarbeit. Das Heranrücken der Alliierten bedeutete für sie aber nicht nur Befreiung, sondern auch Gefahr. Für die Behörden stellte die große Zahl der ausländischen Zwangsarbeiter eine Bedrohung dar. Für ihre Bewacher und Arbeitgeber waren sie unerwünschte Zeugen eines unmenschlichen Systems. Tausende von Zwangsarbeitern aus Osteuropa wurden ermordet. Sie wurden Opfer von Endkriegsverbrechen.

In der Podiumsdiskussion wird die Situation der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter vor Kriegsende und nach der Befreiung erläutert und außerdem der Frage der Handlungsoptionen und des Verhaltens der lokalen Bevölkerung nachgegangen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung EVZ.


PROGRAMM

Begrüßung: Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums

NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide

Grußwort: Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ

Gespräch:

Witold Gnauck, Geschäftsführer der Deutsch-Polnischen

Wissenschaftsstiftung (Moderation)

Eugenia Zdzikot, ehemalige Zwangsarbeiterin

Iris Helbing, Historikerin

Dr. Sven Keller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am

Institut für Zeitgeschichte, München

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