Über Jahrzehnte wurde Christoph Probst (1919-1943) in der Forschung zur Münchner Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ eher wenig beachtet. Er war als einziger der Studenten aus der Gruppe bereits Familienvater. Seit 2011 sind nun seine Briefe ungekürzt veröffentlicht und spiegeln seinen Weg in den Widerstand wider. Die Lesung aus den Briefen rahmt das E.T.A. Hoffmann-Trio um seinen gleichnamigen Enkel. Susanne Jutz-Miltschitzky (Klavier), Werner Grobholz (Geige) und Christoph Probst (Cello) spielen Werke von Siegfried Fall (1877-1943), der wegen seiner jüdischen Herkunft im KZ Theresienstadt ermordet wurde.
Kooperation: Karmel und Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte