Übersetzung aus dem Polnischen: Herbert Ulrich, mit einem Geleitwort von Reinhard Kardinal Marx. Am 1. April 1911 in Polen geboren, trat Adam Kozłowiecki mit 18 Jahren in den Jesuitenorden ein. Am 10. November 1939 wurde er mit 24 Mitbrüdern verhaftet, vom Juni bis November ins KZ Auschwitz verbracht, von dort zum 10. Dezember 1940 ins KZ Dachau transportiert.
Nach dem Krieg war er als Missionar und Erzbischof in Sambia / Lusaka tätig. 1998 wurde er zum Kardinal ernannt, 2007 starb er 96-jährig. Seine Erinnerungen aus der Haft-Zeit bis zur Befreiung sind nun auf Deutsch erschienen – ehrliche und genaue Reflexionen über das, was er um sich herum und an sich selbst wahrnimmt: „Die furchtbaren Erfahrungen in den KZ-Lagern Auschwitz und Dachau haben Kardinal Kozłowieckis geistigen Adel nicht zu zerstören vermocht. Sie haben ihn noch mehr bestärkt in der Überzeugung von der Überlegenheit der Liebe über das Böse, den Hass und die Rache, sowie von der Notwendigkeit, die Welt auf dem Fundament des Evangeliums Christi aufzubauen … Er war ein großer Befürworter und Verfechter der Versöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk … .“ (Stanislaw Cieslak SJ)
Kooperation mit der Dombuchhandlung und dem Münchner Bildungswerk