„Blut und Boden”. Volkhafte Dichtung im „Dritten Reich”

Lesung
19. Februar 2015
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Stiftung Topographie des Terrors
Veranstalter: Stiftung Topographie des Terrors

Rezitation: Monika Oschek und Leon Stiehl (beide Berlin)

Kommentare: Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin

Im Rahmen der Reihe Kunst im NS-Staat. Ideologie, Ästhetik, Protagonisten

Die „Blut- und Boden”-Ideologie der Nationalsozialisten lud den unverfänglicheren „Heimat”-Begriff mit völkischen und rassistischen Kriterien auf. Trotz nachdrücklicher Förderung durch die NS-Kulturbürokratie blieb die entsprechende Literatur, gemessen an den Auflagehöhen, ein Randphänomen.

Wolfgang Benz, 1941 geboren, ist Professor em. an der Technischen Universität Berlin und war bis März 2011 Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung. Der Historiker ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert und zur Vorurteilsforschung.