Sonderausstellung zum Themenschwerpunkt Bloch im Exil
Die Ausstellung "Warum gibt es denn Kunst, wenn es doch Kriege gibt?", kuratiert von Andreas Pitz, wird begleitet von einer biographisch und kulturgeschichtlich orientierten Veranstaltungsreihe zu "Ernst Bloch im Exil". Blochs Exil- Biographie soll auf diese Weise mit der gegenwärtigen Erfahrung von Exilierten und Migrierten in einen imaginären Dialog gesetzt werden.
An der Ausstellung beteiligt sind fünf zeitgenössische Künstler*innen:
Vernissage
Donnerstag, 22. Juni 2023 I 18 Uhr I Eintritt frei
Es ergeht herzliche Einladung!
Öffnungszeiten
Dienstag und Mittwoch 14–17 Uhr
Donnerstag 14–20 Uhr
Eintritt: 5,00 EUR/erm. 2,50 EUR
Führungen für Gruppen sowie Workshops für Schüler*innen auf Anfrage.
In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und mit Unterstützung der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum: Das Exil stellt in Ernst Blochs Biografie eher eine Konstante dar als einen Bruch. Auch sein Werk ist zum großen Teil im Exil entstanden. So sind Werk und Biografie fest mit den katastrophalen und totalitären Eskalationen des 20. Jahrhunderts verknüpft. Eine Veranstaltungsreihe lotet diese Zusammenhänge aus. Parallel dazu findet im Ernst-Bloch-Zentrum die von Andreas Pitz kuratierte Sonderausstellung „Warum gibt es denn Kunst, wenn es doch Kriege gibt?“ statt, die Positionen zum Exil in der zeitgenössischen Kunst versammelt. In der Ausstellung sind Arbeiten der Künstler*innen Tammam Azzam, Lisa Bukreyeva, Madeleine Dietz, Felix Droese und Parastou Forouhar zu sehen. Ein Rahmenprogramm mit Filmvorführung und Künstlerinnengespräch ergänzt die Ausstellung.