70 Jahre nach Gründung der Gedenkstätte Bergen-Belsen und 30 Jahre nach Gründung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz wird zu Vortrag und Diskussion eingeladen
Während Bergen-Belsen bereits 1952 zur Gedenkstätte umgestaltet wurde – allerdings jahrzehntelang ohne Personal auskommen musste –, dauerte es weitere 40 Jahre bis 1992 in der Villa am Wannsee eine Gedenk- und Bildungsstätte eingerichtet wurde.
Generiert sich diese Ungleichzeitigkeit aus ihrer Zuschreibung als sogenannter Opfer- bzw. Täterort? Wie fügt sich die Geschichte beider Gedenkstätten in die Entwicklung der Erinnerungskultur in Deutschland ein? Welche Aufgaben müssen Gedenkstätten – ungeachtet der jeweils dominierenden Perspektive – wahrnehmen?
Diesen und weiteren Fragen soll in der Veranstaltung aus Anlass des 70. Jahrestages des Bestehens der Gedenkstätte Bergen-Belsen und des 30. Jahrestages des Bestehens der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz nachgegangen werden.
Programm:
Grußworte
Vortrag
Diskussion
mit Prof. Dr. Michael Wildt (Beiratsvorsitzender der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)
Der Eintritt ist frei. Bitte um Anmeldung bis zum 1. November 2022:
Eine Kooperationsveranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund