Vortrag und Diskussion mit der Autorin Dagmar Lieske
Zwischen 1936 und 1945 wurden über 9.000 Menschen als "Berufsverbrecher" von der Kriminalpolizei in das Konzentrationslager Sachsenhausen eingewiesen. Bislang ist diese Häftlingsgruppe sowohl in der Forschung als auch in der Erinnerungskultur weitgehend ignoriert worden. Dagmar Lieske gibt am Beispiel einzelner Personen einen Einblick in die Verfolgungspraxis von "Kriminellen" im Nationalsozialismus und skizziert deren Situation im KZ Sachsenhausen.
Ort: Besucherinformationszentrum