Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus

Ausstellung
29. Mai 2018 -
31. Oktober 2018
Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Veranstalter: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Eine Sonderausstellung anlässlich der Bücherverbrennungen

vor 85 Jahren

Die Ausstellung nimmt exemplarisch sieben ganz unterschiedliche

Berliner Bibliotheken in den Blick: Welche Sammlungen

wurden von den Nationalsozialisten zerschlagen, welche Einrichtungen

geschlossen? Was geschah mit verbotener Literatur

in Volksbüchereien und wie ging man in wissenschaftlichen

Bibliotheken damit um? Welche Wege nahm das Raubgut von

Verfolgten, wer hat davon profitiert? Auch die Ausgrenzung

von Nutzerinnen und Nutzern sowie die Entlassung und Diskriminierung

von Bibliothekspersonal kommen zur Sprache.

Begleitprogramm

Dienstag, 29. Mai 2018, 18 Uhr

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Die Bücherverbrennungen in Berlin 1933 und der Beginn

der Literaturindizierungen im NS-Staat Vortrag von

Dr. Werner Treß zur Eröffnung der Ausstellung, anschließend

Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse.

Dienstag, 5. Juni 2018, 18 Uhr

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Lesung aus „verbrannten Büchern“ von Ernst Glaeser,

Irmgard Keun, Erich Mühsam, Joseph Roth und Lisa Tetzner

Es lesen Judith Hermann, Hanna Lemke, Per Leo, Gregor

Runge und Jörg Sundermeier.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter empfang@remove-this.ghwk.de.

Weitere Informationen (pdf)