Benelux-Gefangene in Lagern und Haftstätten Norddeutschlands 1940-1945

Tagung/Seminar/Workshop
12. Februar 2016 -
14. Februar 2016
Ort: Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
Veranstalter: Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V./ Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Ein Seminar der der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Papenburg in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen


❘ Im Mai 1940 überfiel die deutsche Wehrmacht die Niederlande, Frankreich, Belgien und Luxemburg. In der Folge der Besatzung wurden Millionen Kriegsgefangene in Lager der Wehrmacht transportiert und von hier in Arbeitskommandos in Industrie, Landwirtschaft und Handwerk verteilt. Hinzu kamen weit mehr als eine Million zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppte Zivilpersonen. Mit der Besetzung einher gingen Repressalien, die Unterdrückung der Bevölkerungen und die systematische Verfolgung und Vernichtung von Juden, Kommunisten und Widerstandskämpfern.

Im Rahmen des Seminars wollen wir Schicksale von Menschen kennen lernen, die in Zuchthäusern, Strafgefängnissen, Arbeitserziehungslagern, Kriegsgefangenen-, Strafgefangenen- oder Konzentrationslagern in Norddeutschland interniert waren – als Soldaten, zivile ZwangsarbeiterInnen, „Nacht und Nebel“-Gefangene, Zwangsrekrutierte oder KZ-Häftlinge.

Beginn: Fr., 12.02.2016, 17.00 Uhr

Ende: So., 14.02.2016, 13.30 Uhr

Gebühr: 85,00 Euro (einschl. Unterkunft im Doppelzimmer und Verpflegung)

12,50 Euro EZ-Zuschlag / Nacht