Die Menschheitsverbrechen der Nazis haben tiefe Spuren hinterlassen bis in die nachfolgenden Generationen. Das gilt auf beiden Seiten. Dazu geben in dem Buch 30 Frauen und Männer Einblick. Drei von ihnen sprechen an diesem Abend. Alfred Ullrich und Thomas Nowotny berichten davon, wie die Verfolgungsgeschichte ihrer Familien ihr Leben und ihre Identität bis heute beeinflusst. Jürgen Müller-Hohagen, Mitherausgeber des Buches und Autor eines Beitrags, stellt seine Reflexionen als NS-Nachgeborener vor.